Auslese - Rhein & Berg: Reportage für die Rubrik „Classic“
1.Februar 2009
40 Jahre 914 werfen Ihre Schatten voraus ... ein Internationales 914 Treffen in Bad-Honnef, sprich im Einzugsgebiet, da war die Chefredakteurin von Auslese Rhein & Berg begeistert von der Idee, den Club und dessen Aktivitäten einmal näher vorzustellen.
Dann müssen wir den Bericht aus Aktualitätsgründen eben vorziehen, denn die „Auslese“ erscheint nur quartalsmäßig- also ab in die Frühjahrsausgabe 2009.
Alfed Noell würde die Berichte „Classic“ federführend betreuen, und in Kürze mit uns in Kontakt treten. Alfred Noell lässt es seit 40 Jahren knallen und scheppern. Er ist der Erfinder des 7. Sinn. Herr Noell war für mich schon immer der Inbegriff des damaligen spektakulären Verkehrsaufklärers. Im übrigen flimmert seit 1966 - "Der 7. Sinn" in der ARD über die Mattscheiben. Es ist die am längsten im deutschen Fernsehen laufende Programmsendung. Über 1.400 Mal lassen es die Macher krachen. Alles wird thematisiert. Von den Schutzfunktionen eines Sicherheitsgurts über gefährliche Ladungen bis zu rücksichtslosem Verhalten. Der 7. Sinn wurde Kult.
Gelebt hat Alfred Noell (76) immer im Rheinland, aber für Foto und Film hat er viele Länder bereist und dabei nicht nur den richtigen Riecher für Themen gehabt, sondern oft auch seine Nase vorn. Er schoss die ersten Bilder vom weißen Wal im Rhein. Er war international der Erste, der einen Bericht über das Erdbeben von Skopje auf den Sender brachte. Er war dabei, als die Ersten über die East African Safari Rallye und über die Rallye Paris-Dakar berichteten. Er begleitete fast zwei Jahrzehnte die Rallye Monte Carlo und noch länger sämtliche WM-Läufe im Motorsport. Wen wundert es, Alfred Noell steckt voller Geschichten.
Gesagt getan, ein Vorgespräch in einem stattbekannten Bergisch Gladbacher Cafe war der Ausgangspunkt.
Auch ist noch in Erinnerung als seinerzeit die nette Dame mit ihrem Metallic grünem 914 „Frau am Steuer“ demonstrativ aufzeigt, dass wenn ein Problem mit dem Motor bestehe doch die Motorhaube zu öffnen....ja, wenn man wüsste wo die sich wohl befindet!
Herr Noell berichtete aus seinen Zeiten als er als Berichterstatter um die Welt reiste, von etlichen Rallyes die damals sein Steckenpferd waren. Von mehr oder weniger unfreiwilligen Übernachtungen an gottverlassenen afrikanischen Tankstellen mit vollem gelieferten Equipment, um hier Rennfahrer nicht sich selbst zu überlassen.
Schnell waren wir in die gegenseitigen Erlebnisse abgeschwenkt, bevor Herr Noell mit den Worten feststellte „Dann sind Sie ja auch ein Insider der Branche“.
Schön wenn man den gemeinsamen Konsens so schnell auf den Nenner bringt.
Ein weiteres Treffen im Januar sollte nochmals für ein separates Foto - Shooting genutzt werden. Denn Fotos, Berichtsmaterial etc. wurden bereits im Cafe zu treuen Händen überreicht.
Treffpunkt; am 1.Februar 2009 11:00 Uhr in Schloss Wahn.
Günter Link und Helgo Dahlmann waren spontan dabei, wobei durch eine Terminverschiebung von Samstag auf Sonntag Helgo leider absagen musste.
So sprangen Sabine Link und Martina Breuer ein.
Bei frostigen Temperaturen und sporadisch leichten Schneeflöckchen, aber schnell ziehenden Wolkenformationen, ergaben sich immer wieder die Wärmezonen in der puren Sonne, die für thermische Überbrückungen sorgten.
Alfred Noell hingegen war mit seinen „Leicas“ beschäftigt, und suchte nach der optimalen Belichtung. Berge mag er versetzen können, bei Bäumen hatten wir so unsere Wartezeiten, da der eine oder andere Ast den Schatten auf die Fahrzeuge vor dem Eingangsportal warf. Ein Perfektionist mag das nicht.
Wir hatten unseren Spaß.
Die anschließende Fußbodenheizung zuhause, und aufgetischter heißer Suppe ließen uns dann die Kältequalen allmählich vergessen.
Herrn Link und den beiden Damen nochmals vielen Dank!
Wir freuen uns dann über die Ergebnisse in der nächsten „Auslese“ Rhein & Berg.
Die Ausgabe erscheint am 1. April 2009, www.auslese-rhein-berg.de
Die Fotos wurden von Günter Link z.V. gestellt.
Udo Breuer






