| VW-Porsche 914 Deutschland Club e.V. | |||||||||
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Bericht der Pässefahrt des 914 Deutschland Club am 1. & 2. August 03 in der Schweiz 1. August: Treffpunkt: 9.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Hotel Heidihof in Maienfeld. Als wir (als vorletzte - just-in-time) ankommen, stehen bereits eine ganze Reihe bunter 914-er in Reih und Glied und warten auf die Abfahrt. Die Sonne spiegelt sich in den Motorhauben, überall ist schon aufgeregtes Geplapper zu hören. Wir warten noch auf Katja und Hajo -so ist es halt, wenn man die kürzeste Anfahrt hat ... - als die beiden ankommen, werden sie mit Applaus und großem Hallo begrüßt. Endlich sind wir vollständig, unser Organisationsteam hat zwischenzeitlich bereits Startnummern, Fahrerunterlagen und Getränke gegen den ersten Durst verteilt. Kurze Besprechung und los geht's! Wir kommen keine 50 Meter weit, schon haben wir das erste Hindernis auf der Fahrbahn zu überwinden: Kühe. Geduldig fahren wir hinter den Vierbeinern her - schließlich sind wir in der Schweiz! (laut unserem Organisationsteam war dieses Intermezzo natürlich zur Einstimmung auf die Schweiz geplant ...) Keiner weiß, wohin wir fahren, denn das wird noch nicht verraten. So muß jeder darauf achten, daß er seinen Vordermann nicht verliert. Erste Schilder weisen Richtung Davos und Flüelapaß; wir sind gespannt ... ... richtig geraten! Unser erster Paß ist der Flüelapaß. In einer Kolonne von ca.16 Fahrzeugen geht's den Berg hoch. In jeder Kurve sehen wir unsere Autos wie auf einer Perlenschnur aufgereiht den Berg hochfahren. Gelb, rot, orange, grün, silber, schwarz, ... Vor der Gebirgskulisse ein wirklich imposantes Bild. Unten wieder angekommen, fahren wir weiter nach Zernez wo bereits unser Mittagessen auf uns wartet. Gestärkt geht es dann weiter Richtung Albulapaß. Wir fahren eine wunderschöne Serpentinenstraße mit Blick auf den Ort La Punt hinauf. Je höher wir kommen desto spärlicher wird die Vegetation, bis schließlich Geröllhalden, Felsen und Berge dominieren. Die Umgebung wird zunehmend wilder. Vereinzelt fließt ein Bach durch die Gebirgslandschaft oder man sieht lila Blumen am Straßenrand. Von Bäumen keine Spur mehr. Es ist herrlich mit dem offenen 914-er durch diese Landschaft zu fahren. Anschließend geht's weiter Richtung Savognin / Julierpaß. So langsam fordern die Berge ihren ersten Tribut. Nicht alle Sicherungen, Kupplungsseile und Benzinpumpen sind den Anforderungen in den Bergen gewachsen - so kommt es zu den ersten Pannen, die Gott sei Dank alle durch eigene Kraft behoben werden können. Wir schaffen es, daß bislang kein Auto abgeschleppt werden muß. Während die einen reparieren, genießen die anderen bei einem Eis den Ausblick auf eine Berglandschaft mit See. Auch der Julierpaß begeistert uns durch seine wunderbare Landschaft. Das Fahren macht Spaß - außer man hat drei stinkende Reisebusse vor sich, die in jeder Kurve kämpfen müssen. Dann träumt man von freier Bahn über Schweizer Pässe. Als wir den Paß wieder herunterfahren, werden wir durch einen tollen Blick auf die Seenlandschaft bei Silvaplana belohnt. Weiter geht es Richtung St. Moritz und Samedan. Unser nächster Stop ist am Güterumschlagplatz der Rhätischen Bahn. Hier werden wir mit Kaffee und kalten Getränken erwartet. Nachdem der erste Durst gelöscht ist, ist das Können der Fahrer gefordert. Auf dem Programm stehen ein Slalom-Wettbewerb und ein Präzisionsfahren. Mit quietschenden Reifen geht's nun um die 'Hütchen'. Am Ende wird noch ein Erinnerungsfoto gemacht, dann geht's weiter nach Samedan ins Hotel Bernina. Jetzt ist das Geheimnis, wo wir übernachten werden, endlich gelöst. Nach kurzer Pause, die jeder individuell nutzen konnte, haben wir uns zum Abendessen im Speisesaal des Hotels getroffen. Nach dem Essen sind einige noch zum Fest anläßlich des Schweizer Nationalfeiertages gepilgert, andere sind gleich eingekehrt. Feucht fröhlich, v.a. sehr lustig ging dieser Abend schließlich zu Ende. Für manchen 'Hotelbar-Hocker' war diese Nacht allerdings etwas kürzer. 2. August:
Am nächsten Morgen ist um 8.45 Uhr wieder Treffpunkt bei den Autos. Da wir im Hotel nicht gefrühstückt haben, war jeder natürlich gespannt, wo denn nun unser Frühstück stattfinden würde. Bei strahlendem Sonnenschein mit Blick auf die Berge fuhren wir los. Ziel unser Fahrt war die Schaukäserei Morteratsch mit Blick auf den Morteratsch-Gletscher. Inmitten von Natur wartete bereits ein üppiger Brunch mit vielen Schweizer Wurst- und Käsespezialitäten auf uns. Wir saßen gemütlich in der Sonne und haben uns die leckeren Sachen schmecken lassen herrlich!!! Schließlich hatten wir auch noch die einmalige Gelegenheit unserem Präsidenten beim Käse machen zuschauen zu können. Nach der Siegerehrung und einer Besichtigung des Reifekellers der Käserei wurde zum Aufbruch geblasen. Zuvor hatten wir allerdings noch kurz die Möglichkeit den Präsidenten des Schweizer 914 Clubs kennenzulernen (der allerdings aufgrund technischer Probleme ohne 14er angereist war). Jetzt war es mal wieder an der Zeit sich zu verabschieden. Eine tolle Ausfahrt ging zu Ende - aber die Heimreise stand uns noch bevor. Der größte Teil der Gruppe fuhr mit unserem Schweizer Organisationsteam wieder über den Julierpaß Richtung Lenzerheide / Chur. Auf dieser Stecke kam es leider schließlich doch noch zu einer Panne, die nicht aus eigener Kraft behoben werden konnte und den Einsatz des Schweizer Pannendienstes notwendig machte. Der andere Teil (auch wir) hatte von Pässen noch nicht genug und fuhr über den Ofenpaß nach Südtirol , dann über den Reschenpaß und die Silvretta Hochalpenstraße Richtung Montafon (32 Kehren!). Eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Stecke, die auch sehr viel Spaß gemacht hat. Wir möchten uns noch mal ganz herzlich bei unserem Schweizer Organisationsteam Peter, Petra, Gabriella und Daniel für diese tolle Ausfahrt und die perfekte Organisation bedanken. Es war einfach klasse! (pw) 2. August (harter Kern)
Nachdem uns die Pässe Lust auf 'mehr' gemacht haben, sind wir in kleinerer Runde zum Ausklang noch den Ofenpass, Reschenpass und die Silvretta-Hochalpenstraße gefahren! (ts) Nachdem die Pässefahrt die Gemüter so sehr bewegt hat, gibt es noch einen 2. Bericht unseres Präsidenten: 1. Schweizer Pässefahrt vom 1.-2.08.2003 Die Schweiz bei 30°C im Schatten ein Land der Gegensätze und der Harmonie zugleich. Auf rund 40.000 km² findet der Besucher vier Kulturen vor, die in Einklang leben, wobei jede ihre Eigenständigkeit bewahrt hat. Als Destination mit hohem Erlebniswert waren das die Schweizer Hochalpen mit ihren Pässen und Gletschern. Wir sind in die Welt der Pässe abgetaucht, die Ihren Reiz in der Art, und dem Teilnehmer Altbekanntes aus einer neuen Perspektive aufzeigte. Unsere ganz persönliche Schweiz-Reise startete in Maienfeld, einem verschlafenen Örtchen das vielleicht dem einen oder anderem durch 'Heidiland' bekannt sein dürfte. Mit 16 Fahrzeugen und ohne zu wissen wo es denn eigentlich hin ging, startete unsere Reise mit unserem Schweizer Organisations-Team in Richtung Landquart, Schiers, Luzein, Klosters-Platz den Flüelapass (2383 m ü./M) hinauf über den Wolfgangpass, durch unzählige Kurven die einem Mittelmotorfahrzeug wie auf den Leib geschnitten sind. Unser erster Stop der zugleich als Mittagsrast in einem Gasthof genutzt wurde, bildete die Stärkung für das, was denn da noch kommen sollte. Von Zernez aus Richtung Samedan / St. Moritz in La Punt den Albulapass hinauf, weiter über den Julierpass bis hin zu einem Güterumschlagplatz RhB. Hier war so mancher Teilnehmer zunächst ein wenig irritiert, aber des Rätzels Lösung war doch so nah. Mit einem Slalom und Geschicklichkeitsparcours am Urs Hugentobler- Häuschen wurden den Teilnehmern und Ihren Fahrzeugen bei den bereits erwähnten 30°C im Schatten noch das Letzte abverlangt. Gestärkt durch Kaffee und Gebäck wurde die Weiterfahrt nach Samedan in das **** Sterne Hotel BERNINA angetreten, das auch zugleich für alle Teilnehmer die Übernachtungsstätte darstellte. Die Fahrzeuge wurden auf einem eigens abgesperrten Gelände geparkt. Somit konnte das 'Dinner' und die Ehrung unseres Schweizer Organisationsteams stattfinden, bevor der frühe Morgen über das Straßenfest einbrach, denn in der Schweiz wurde über einen Feiertag hinweg der Gründung gedacht, ihren gebührenden Abschluß fand. Der darauffolgende Tag begann ungewöhnlicher Weise mit keinem Frühstück im Hotel, nein wir fuhren über Pontresina in Richtung Berninapass, fuhren dann jedoch nach Morteratsch, wo die hiesige Gemeindepolizei einen für uns bestimmten Teil eines Parkplatzes reserviert und abgesperrt hatte. Mit einem Wohlwollen und gebührenden Respekt hatten wir den vor uns liegenden Bernina in 4049 m ü.M und schneebedeckt mit Staunen zur Kenntnis genommen. Hier erwartete uns nun ein Brunch auf einer Alp der seines gleichen suchte. Auf Holztischen im Außenbereich nahmen wir ein großes reichhaltiges Käsebuffet, frischer und geräucherter Ziger, Jogurt, Alp-Butter, Honig, Konfitüre, Früchte, div. Brotsorten, Orangen-Jus, geräucherter Alpsalzis und natürlich Kaffee, Tee, Milch...zu uns, einfach köstlich...und das alles bei strahlend blauem Himmel und einer in den Morgenstunden schon anhaltenden, brennenden Sonne in diesen Berghöhen. 50 Jahre, nachdem der letzte Käse die Alp Nuova verlassen hat, produziert die Sennerei Pontresina auf traditionelle Art wieder Käse auf dieser in jeder Hinsicht idyllischen Alp. Nachdem ein jeder gesättigt und zufrieden blickend der nun folgenden Produktionsschritte einer neuen Käseherstellung im >>Live-Erlebnis<< nämlich unter dem ganz persönlichen Einsatz des 1. Vorsitzenden des VW-Porsche 914 Deutschland Club e.V. zusammen mit dem Abgeordneten der Sennerei in traditionsgegebener Kleidung, selbstverständlich selektiert vom Schweizer Organisations-Komitee, der Käseherstellung tatkräftig weilen durfte, entstanden derweil 16 neue Käse die es nun über die Zeit zu reifen gilt. Über die Siegerehrung der am Vortag geleisteten Disziplinen, war dann auch wieder unter Wehmut der Abschied so nahe gerückt. Denn Programmgemäß fuhren wir gemeinsam zurück über St. Moritz den Julierpass über Tiefencastel über Chur und Landquart zurück in die Heimat. Wir waren uns letztlich einig, Graubünden und Tessin, Tessin auch als 'Sonnenecke' der Schweiz bekannt, haben uns in den niedrigen Lagen mit wachsenden Palmen und Zypressen, und der Lebensart des südlichen Nachbars Italien mit der kulturellen und landschaftlichen Vielfalt bereits überzeugen können. Bedanken möchten wir uns für fantastische Tage in der Schweiz bei unseren Schweizer Mitgliedern Gabriella und Daniel Uebelhard sowie Petra und Peter Keller für unvergessliche Momente in der Schweizer Bergwelt. Aber und dies lässt hoffen....es war ja erst die 1. Schweizer Pässefahrt. Udo Breuer Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre: Lukas Hüni AG, Swizzöl, Verkehrsverein Samedan, Firma Lindt & Sprüngli, Hallwag, Heidiland ltd, sowie AMAG Zürich-Riesbach |
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