VW-Porsche 914 Deutschland Club e.V.

Die 2. Schweizer Pässefahrt im Berner Oberland vom 1.- 3. Juli 2005

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Der Bericht unseres Präsidenten Udo Breuer:

Wie oft möchte man an ein gemütliches und erlebnisreiches Wochenende mit toller Organisation und seinem 914`er über das verlängerte Wochenende hinweg die Tage unter Gleichgesinnten genießen. Im Idealfall bei sommerlichem und angenehmen mediterranen Ambiente. Am vergangen Wochenende durften wir dies einmal mehr erleben.
Wir reisten im sich ständig veränderten Konvoi von Westen gegen Süden, mit dem Ziel Berner Oberland genauer Brienz / Brienzersee.
Unsere Anreise lief planmäßig und problemlos gut, so das wir nach mehreren geplanten Treffpunkten und auch Begegnungen der unverhofften 914èr Art, durch Regen und Sonnenschein zu unserm Ziel fanden.
Mit Verlaut ist dies unsere bereits in der Anzahl zweite Pässefahrt , so das wir bereits wußten was Mensch und Maschine erwarten kann. Entsprechend war unser Vorfreude auf all die netten Clubfreunde mit ihren Begleitungen zu treffen.
Das Schweizer Organisationskomitee (OK) begrüßte uns in seiner einmaligen netten und herzlichen Art. Vom Rallye-Schild bis zur On Board Verpflegung war alles wohlwissend präpariert, so daß dem Ablauf der Veranstaltung nichts mehr im Wege zu stehen schien. Ja, selbst die Wetter Vorhersage ließ bestes verlauten.
In der Summe waren es dann tatsächlich 27 Fahrzeuge geworden, wobei der eine oder andere, der die Bodensee-Route bevorzugte, leider dann doch gezwungenermaßen durch technische Problem kurzfristig auf ein alternativ Fahrzeug umschwenken mußte.
Ein 914`er reiste sogar verunfallt, mit Frontschaden aus dem sonnigen Italien zurück nach Brienz. Es scheit eben nicht an den Fahrzeugen, sondern mehr mit den ………na ja, nur keine Vorurteile an dieser Stelle, aber es trifft halt nicht nur den 914ér hart. Wenn gepflegte Fahrzeuge dann mit demolierter Frontpartie so da stehen, leidet eben nicht nur das Blech. Ein absolutes Lob und Hut ab, an die Teilnehmer trotz dem erlebten Desaster an der Veranstaltung teilzunehmen, und in der Sache Rückrat zu zeigen.
Der Anzahl der Teilnehmer machte dies jedoch keinen Abbruch, frei nach der Vorgabe die Fahrzeuge als Mittel zum Zweck zu nutzen. Aber dazu kommen wir dann im Verlauf der Schilderungen noch einmal aus gegebenen Anlaß zurück.
Nach dem Zimmerbezug und dem gemeinsamen Abendessen, sowie den üblichen Begrüßungsritual und des langen Gesprächsabends, fuhren wir dann am Samstag Morgen wie nicht anders in der Schweiz, diszipliniert und vollgetankt, von der Polizei unterstützt auf die Road in Richtung Luzern / Meiringen – mit Sustenpass – wo uns der Steingletscher „Bisihalt“ ein erstes Panorama der Berge vermittelte.
Dem erste Paß folgte der, ja richtig, der Furkapass und gefolgt von dem Grimselpass.
Dazwischen waren die Stationen Rhonegletscher mit dessen beeindruckenden Besichtigung der Eisgrotte, eben unter dem hoffentlich weiterhin ewigen Eis, bis hin zur Mittagsrast auf dem Hospiz mit grandioser Aussicht auf den Grimselsee in über 2000 nn.
Dort wurde nicht nur für uns die Luft deutlich geringer, auch der O2 Gehalt für die Verbrennungsmotoren sollte sich ändern. Dafür stimmte jedoch die Kühltemperatur für luftgekühlte Motoren, mit dieser Symbiose ließen sich die zahlreichen S-Kurven ausgezeichnet bewältigen. Verlorengehen konnte im übrigen auch keiner so richtig bei den Pässefahrten zumal unsere Sektion Schweiz den Anfang und das Ende der Bonbonfarben bildeten.
Ein netter Empfang vom Bürgermeister, am Rathaus in Brienz, rundeten bei Speisen und kalten Getränken den Spätnachmittag ab.
Die kulinarischen Köstlichkeiten möchte ich an dieser Stelle zum bevorstehenden Abendessen treffend erwähnen. Beginnend mit einem Aperitif und über die Herrlichkeiten hinweg zu der Frische in der liegt nun einmal die Würze- es war vorzüglich im Seehotel Löwen auf der Seeterrasse zu dinieren und beobachten zu können wie sich die Natur zu einem fast sternenfreien Himmelsbild formierten. Zweifelsfrei die Natur scheint hier noch in Ordnung zu sein.
Der folgende Sonntag zweigte sich stillgerecht von sonnigster Seite her als wenn die Natur geahnt hätte, das auch unser kurzer Aufenthalt einmal wieder zu Ende geht. Aber nach einem kurzen Kaffee zu Frühstück ging es „traditionsbedingt“ in diesmal in das nahegelegene Freilichtmuseum Ballenberg wo es bei Mutter Natur dann wieder einmal ein ausgeprägtes Frühstück offerierte.
Werden sich kommende Generationen für das Leben unserer Vorfahren interessieren ? Eine Antwort darauf zu geben ist kaum möglich. Wie hat sich das Leben in den letzten 100 Jahren gewandelt. Die Entwicklung ist allgegenwärtig; neue Wohn- und Kommunikationsformen wie die Mobilität lassen sich nicht aufhalten. „Die gute alte Zeit“ wird nicht zurückkehren - sie soll auch nicht. Aber soll sie nicht in einer lebendigen Form erhalten bleiben. Ich denke in dieser Frage sind wir uns alle einig. In über 100 Häusern präsentiert sich im Freilichtmuseum Ballenberg die Lebensart vergangener Zeiten im alten Handwerk und gleichzeitig Brauchtum in einer beindruckenden Vielfalt vereinigt.
Die Rückfahrt führte uns dann entlang des Brienzersee und über die Uferstraße am Thunersee über Interlaken Richtung Bern und Basel.
Der Abschied viel wie so oft wieder einmal sehr schwer, aber da war doch noch die Eingangs erwähnte „gegebener Anlaß und Probleme“, ja in der Tat es lief einfach bis dahin alles zu gut. Eben dieses wurde dann eben auf der Rückreise nachgeholt. Das Anlasserproblem bei einem Fahrzeug war ja bereits Geschichte, aber sollte dies eventuell ansteckend sein ? Wir waren uns einig, definitiv nein. Alles lief gut solange keine Tankstelle verbunden mit dem obligatorischen Toilettenbesuch bis hin zu Staus führte, den wir hatten den Eindruck gewonnen, das diverse 914`er ihre Grundelemente wiederentdeckt hatten und die Meinung vertraten doch noch Schweizer zu werden. Wie auch immer, wir kamen alle wieder wohlbehalten Zuhause an, wo dies auch immer war.
Zu guter Letzt noch einen herzlichen Applaus und vielen Dank an die Sektion Schweiz, verknüpft mit der Hoffnung, auch die zuvor angesprochene Tradition aufrecht zu erhalten. Mit anderen Worten die Hoffnung stirbt zuletzt – wir und unsere 914`er freuen uns schon jetzt auf eine Traditionserhaltung in Form „alle guten Dinge sind (mind.) Drei“.

Udo Breuer


Das Pendant unserer 2. Vorsitzenden Barbara Schürmann:

2. Pässefahrt Schweiz

Zur 2. Pässefahrt in der Schweiz trafen wir uns am Brienzer See. Dank an die Ausrichter: Daniel Übelhard und Peter Keller.
Zur Tour hatten sich ca.25 Autos mit 50 Teilnehmern angemeldet, die auch pünktlich am Freitag anreisten. Ob wohl das Wetter nicht beständig war, hörte der Regen am Freitagabend auf und auch die Temperatur war angenehm.
Samstag zur Ausfahrt besserte sich das Wetter noch, es wurde wärmer und es gab keinen Regen. Über den Wolken war es wunderschön und am Nachmittag kam insgesamt die Sonne durch.
Die Ausfahrt war wie gewohnt phantastisch und führte uns am Steingletscher vorbei über den Fukapass und zum Rhonegletscher mit dem Besuch einer Eisgrotte. Mittags gab es in ca.2000m Höhe ein ausgezeichnetes Mittagessen im Hotel Restaurant Hospiz. Bei der Rückfahrt nach Brienz machten wir am Gemeindezentrum halt, wo es einen Imbiss gab und uns der Bürgermeister begrüßte.
Am Abend gab es ein vorzügliches Abendessen mit gemütlichem Beisammensein bis zum frühen morgen und die Siegerehrung. Den 1. Platz gewannen Günter und Sabine Link, den 2.Platz Rolf und Beatrice Schempp, den 3.Platz Peter Störing und Michael Grabbe.
Der Sonderpreis ging an Klaus und Irmgard Pietsch, die schon während ihres Urlaubs vor der Pässefahrt einen Unfall hatten. Ihr gerade frisch überholtes Auto hatte einen Schaden am vorderen linken Kotflügel und dem Lampenkasten, außerdem war die Elektrik beschädigt, da der Unfall zu einem Kabelbrand geführt hatte. Trotzdem konnten sie noch lachen und machten die gesamte Fahrt mit.
Trostpreise gab es für Silke Ludwig und Michael Grabbe bzw. Peter Echterhoff und mich, da wir wegen Autopannen ohne unsere 914 angereist waren.
Sonntags fuhren wir direkt zu einem Park in der Nähe und saßen dort zum Brunch und zum klönen beisammen. Anschließend konnte jeder so lange er wollte, den Park besichtigen und dann nach Hause fahren.
Es ist immer phantastisch, wenn wir durch so wunderbar organisierte Treffen eine andere schöne Region kennen lernen.

Barbara Schürmann


Auch die Teilnehmer des 914-6 Clubs haben einen Reisebericht verfasst. Diesen findet man unter folgendem Link:

http://www.914-6-club.de/aktivitaeten/reiseberichte/schweiz/reisebericht1.html


Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre:

Lukas Hüni AG, Gemeinde Brienz, Familie Huggler vom Hotel Brienzerburli

Diese Homepage ist noch im Aufbau: für Fehler / Anregungen sind wir gerne dankbar, bitte eine kurze Email an den Webmaster:

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