| VW-Porsche 914 Deutschland Club e.V. |
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I Internationales 914 Treffen vom 17.-19. Juni 2005 in Essen Einen Vorgeschmack liefert der Bericht aus der Bildzeitung Der Bericht unserer 2. Vorsitzenden: Internationales Porsche 914 Treffen in Essen Das Treffen in Essen vom 17.-19.6.05 war ein voller Erfolg. Insgesamt waren 53 Fahrzeuge gemeldet und es waren 105 Personen anwesend. Dank gilt den Ausrichtern: Peter Echterhoff, Ronald Schneemann und Mike Gottschlich mit ihren Helfern Valerie Veltmann und Andreas Schürmann, die den Ablauf des Treffens gut durchorganisiert hatten und störungsfrei über die Bühne brachten. Freitag fuhren wir zum Landschaftspark Nord in Duisburg, wo wir uns erst draußen am Büffet stärken konnten und später mit beginnender Dämmerung zu einer Fackeltour durchs Gelände aufbrachen. Die Besichtigung des Geländes und die Besteigung des 70 Meter hohen Turms gefielen besonders den ausländischen Teilnehmern. Vom Turm aus konnte man die gesamte Region überblicken. Man sah den Tetraeder von Bottrop, den RWE Turm von Essen, den Gasometer von Oberhausen und weitere aktive und stillgelegte Industrieanlagen von Duisburg. Viele unserer Teilnehmer fanden die neue Verwendung von alten Industrieanlagen faszinierend, da in anderen Ländern die Anlagen entweder nur stillgelegt werden und nicht mehr betreten werden dürfen oder ganz abgerissen werden. Einige kleine Dinge am Rande: Das Ehepaar Brian und Joy Cakebreak feierten ihren 45. Hochzeitstag. Kristina Thiel ihren Geburtstag. Es gab außerdem viel Arbeit für Ronald Schneemann und Mike Gottschlich, die den Reparaturservice angeboten haben. 5 Fahrzeuge hatten mit unterschiedlichen Problemen zu tun. Alle bis auf einen Wagen kriegten sie noch am Sonntag wieder flott und die Besitzer konnten am Sonntag nach Hause fahren bzw. ihren Urlaub antreten. Barbara Schürmann Bericht unseres Präsidenten Udo Breuer: Internationales 914 Porsche Meeting in Essen vom 17.06-19.06.2005 Mit den Gedanken bei sonnigem Wetter begleitet von strahlend blauen Himmel, bereits am Freitag pünktlich von Hamburg anreisend, und auch im Zeitrahmen, das Internationale 914 Meeting in Essen (I914ME) pünktlich um 14:00 Uhr zu erreichen, standen bis auf einem linken Klumpfuß („Schlangenbiss“) nichts mehr wirklich im Wege. Denkste, los ging es zwischen Bremen und Osnabrück „merklicher Leistungsverlust“, Rauchfahne wie bei einem geplatzten Motor in der Formel 1, Turbolader hin, Welle gebrochen wie sich dann im „Glück zu Pech“ des in wenigen Kilometern ausgeschriebenen Rastplatzes neben der Autobahn gelegen, herausstellen sollte. Das der Rasthof kein gewöhnlicher sein sollte, deutete sich schon bei der Ankunft an. Mehr als 10 gelbe 996 GT3 mit Posthorn auf der Haube ließen einiges Ahnen. Der Termin I914ME würde wohl nicht mehr am Freitag stattfinden können, oder aber erst zu später Stunde. Und nun, die Werkstatt machte direkt einen überzeugenden Eindruck, äußerst hilfsbereite kompetente Mitarbeiter lokalisierte sofort den zuvor beschriebenen Defekt. Wo auf die Schnelle einen neuen Turbolader herbekommen ? Nach allen geführten Telefonaten ....aus Bremen. Aber die Zeit raste dahin. Fahrzeug stand in der Werkstatt auf der Bühne, um keine Zeit zu verlieren wurde der Mitarbeiter gebeten, vorab schon einmal das defekte Teil auszubauen. In der Zwischenzeit wurde mir von dem absolut höfflichen und netten Team die Philosophie und das Renngeschehen des Unternehmens „to limit“ car performance näher gebracht. Da auch unübersehbar weitere Porsche des Typ 996 GT3 in der separaten Porsche Werkstatt standen, wurde mir erläutert, dass man mit dem tolimit Rennteam zur Zeit in USA den Michelin Supercup absolviert. Vorweg genommen, Sie ereichten den 4. und 5. Platz, Fahrzeug Nr. 3 fiel nach einer Startkollision mit defekter Aufhängung aus. Außerdem fährt man den Porsche Carrera Cup und erreichte in beiden Porsche Rennserien die Vizemeisterschaft. Irgendwie fühlte ich mich in dieser Umgebung äußerst wohl. Zurück zum Turbolader, sollte um 12 Uhr angeliefert werden, muss dann noch verbaut werden, und zu guter letzt hoffte man, dass der Katalysator aufgrund der viel zu fetten Abgase nicht auch noch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wurde er nicht, dies hier auch vorab. Das Schlagwort lautete Improvisieren, ein Leihwagen musste her und so wurde Essen sinnigerweise direkt aber ohne 914 angefahren. Somit war ich dann tatsächlich um 14:00 Uhr in Essen bei immer noch schönstem Wetter. Meine werte Gattin nebst Tochter reisten frohgelaunt, somit aus Köln direkt und auch ohne 914 an. In netter Art und Weise wurden wir von dem ganzen Organisationsteam am Scandic Hotel Essen empfangen. Konnten wir nach all den Erlebnissen bei nettem Beisammensein von der Anzahl > 100 Teilnehmern und > 60 Fahrzeugen, „International“ den Landschaftspark in Duisburg-Nord bei Führung mit „Ehemaligen“ die Erkundungen quer Beet Revue passieren lassen, wobei hier hervorragend Rede und Antwort geleistet wurde. Strukturwandel von seiner schönsten Seite, hier floß das Eisen. Hier glühten tausend Feuer die Nacht. Im Hüttenwerk Duisburg-Meiderich brannten die Hochöfen 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Hier gab das Erz den Rohstoff frei, ohne den das moderne Leben nicht vorstellbar wäre. 57 Millionen Tonnen in mehr als 80 Jahren. Von 1903 bis 1985. Dann folgte die letzte Schicht. Aber eben nicht das Ende. Die Hütte verwandelte sich in eine weltweit nahezu einmalige Parklandschaft. Neues Leben vor den alten Hochöfen. Junges Grün zwischen den alten Industrie-Kathedralen. Wie auch immer, es ging bis auf 70 m in die Höhe, hier trennte sich die Spreu vom Weizen, denn dies war nicht Jederfrau Sache. Der linke Fuß schwoll indessen nach den geleisteten Metern weiter kontinuierlich an. Eine Fackelwanderung zur Dämmerung hin, mit der bizarr aber auch gewaltigen Kulisse dieser Anlage und bei Konturbeleuchtung dieser rundeten den Freitag ab. Der Samstag begann dann mit Krankenhausbesuch, Kortisonspritze und der Empfehlung des Oldtimer begeisterten und praktizierenden Arztes, den Fuß doch bitte weiter zu kühlen und heute einmal nicht zu belasten. Wie hieß doch gleich die Lösung, Sportomatic denkste die Kupplung, wird nun einmal von dem linken Fuß betrieben. Zuhause bleiben, definitiv NEIN. Also rein in den 914, der im übrigen fragend nach dem Einsatz von Freitag da stand, aber die heutige Ausfahrt bei traumhaften Wetter muss doch Entspannung bringen, Fuß hin oder her. Nachdem wir dann von Ampel zu Ampel und DEKRA Stossdämpfertest die Stadt Essen verlassen hatten, ging es durch Kurven und grüne Täler die so manchen Teilnehmer überraschten, dass im Ruhrgebiet doch andere Grünflächen Verhältnisse anzutreffen sind als allgemein erwartet. Unser erster Zwischenstopp gegen Mittag stellte die ThysenKrupp Bilstein Suspension GmbH dar, wo es außer Leckereien auch einen Vortrag von Dr. Jonas zum Thema Stossdämpfer, dessen Eigenschaften, und wo die Unterscheidung zum Wettbewerb liegt. Aber so ein Wochenende mit Defekten der unterschiedlichsten eigenen Art, wäre ja zu schön gewesen. Zu dem Besuch des Service Center Bilstein passte es dann ja auch noch ins Bild, beim ausrollen des 914 den Zündschlüssel vorzeitig zu ziehen, und somit die absolute Verweigerung zu erzielen. Denn eine Umdrehung zum notwendigen Starten des Motor war nicht mehr möglich. Die Hilfsbereiten, angefangen von den Weiblichen Tugenden bis hin zu den Professionellen linderten in keinster Weise meine Befürchtungen außer wohlmöglich einem abgebrochenen Zündschlüssel. Die Erinnerung wurde sodann wach, hatte ich nicht zuvor einem mit Schalthebelproblemen liegengebliebenen 914 aus Belgien, noch mit der Empfehlung an dessen Fahrer, außer seiner Frau auch dem 914 gelegentlich Streicheleinheiten zukommen zu lassen, die Handfläche über dessen Targabügel gleiten lassen ? Ja, das musste die Lösung sein. Nachdem alle freundlichen Helfer keine Besserung der Situation herbei führten, trugen die der netten BOSCH Crew mit Hilfe von Kontaktspray und den intensiven Gesprächen meinerseits mit Madame 914 dann doch Rechnung. Nach dieser Aktion funktionierte anschließend alles wieder, als wäre nie etwas gewesen. Die Rundfahrt endete nach über 100 km im Scandic Hotel Essen wo es nun zu Ehren kommen sollte. Die Cremè de la Cremé durfte ihren erreichten Platzierungen in Form von sehr schönen, außergewöhnlichen Preisen entgegennehmen. Es gab da aber überraschender Weise noch eine Platzierung für den schlechtesten Stossdämpfertest, und wie sollte es anders sein, ja der wurde mir zu teil. Sage und schreibe vier komplette neue Bielsteinstoßdämpfer. Hier halfen auch nicht die Erklärungen meinerseits, der 914 hat bewusst ein tiefer und härter gelegtes Fahrwerk erhalten. Vergebene Liebesmüh, aber es sollte noch schlimmer kommen. Der Abend bei ausgezeichnetem Buffet, ein kleiner Auszug dessen, Lachs „Bellevue“ mit Dill-Senfsauce, Barberie-Entenbrust mit Sauce Cumberland, Roastbeef im Raum tranchiert mit Sauce Bernaise etc. den optischen Höhepunkt stellte aber der aufgebahrte 914 in Form einer Torte dar, die das Kennzeichen von Barbara Schürmann zierte. Diese wurde dann in Kapitän-Candle-Light Dinner offeriert und von Barbara stilgerecht angeschnitten. Ob noch ein Stück Kotflügel oder aber sonstiges von der Karosse übrig blieben entzieht sich meiner Kenntnis. Wie üblich wurde es ein langer Abend und früher Morgen mit dick geschwollenem linken Fuß. Der Sonntag begann mit einer Fahrt in das Porsche Zentrum Essen mit Sektempfang und Canappes, offizielle Begrüßung durch den Geschäftsführer und netten Gesprächen. Weiterfahrt ! -und hier fand die Veranstaltung ihr offizielles Ende an dem MS Indoor- Kartcenter in Hattingen. Hier hatten die Organisatoren die Bahn bis Mittag für die Teilnehmer angemietet und mit Ehrgeiz wurde gegeneinander angetreten, bevor die Veranstaltung dann leider und zum Wohle der Veranstalter ihr Ende fand. An dieser Stelle herzlichen Dank an das komplette Veranstaltungsteam, rund um Peter Echterhoff, Ronald Schneemann und Mike Gottschlich mit ihren Helfern Valerie Veltmann und Andreas Schürmann für das tolle Wochenende. Ach ja, Freitags darauf am 24.Juni 2005 erschien ein Artikel in der „Bild“ mit der Schlagzeile „Porsche Präsi mit den schlechtesten Luftpumpen“ außerdem war ich nun mit 47 Jahren dem tatsächlichen Alter auch wieder ein wenig voraus. Im allgemeinen Freundeskreis führte dies dann noch zu einem entsprechenden Erklärungsbedarf, aber wie ist das so im Leben, wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen. Im übrigen, der Fuß schwoll wieder in gewohnte Verhältnisse ab. In diesem Sinne ! Udo Breuer Folgender Artikel ist in der Bild-Zeitung erschienen:
Die DEKRA News 09 2005 berichtet über die Prüfung der Fahrzeuge
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