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Frühjahrstreffen in Köln am 15.05.2004
Mit fünfundzwanzig angemeldeten Fahrzeugen- ein sechsundzwanzigstes folgte- und den angenehmen Temperaturen des Mai fuhren wir zunächst im Bogen um Bergisch-Gladbach herum, um anschließend die im Vorfeld angekündigte „Überraschung“ zu erleben.
Es handelte sich hierbei um das „Das Schulmuseum“ in Bergisch-Gladbach mit einer vorwiegenden Privatsammlung von Carl Cüppers.
Vor vielen Jahren war Carl Cüppers Schulrat im Rheinisch-Bergischen Kreis und in dieser Eigenschaft beteiligte er sich an der Reform des Schulwesens. Dabei erkannte er den Wert des Vergangenen und beschloss, das Erhaltenswerte zu retten und der Nachwelt zu übergeben.
In einem historischen Klassenzimmer wurde der Nachwelt ein „Historischer Unterricht“ in ebenso unterhaltsamer wie origineller Vorführung längst vergangener Unterrichtsmethoden leibhaftig veranschaulicht. Dem einen oder anderem mögen die Worte.....Fräulein Lehrerin, wie sollst Du sein...Bescheiden und nicht Neidisch sein, über den Griffelspitzer und das Schönschreibheft bis hin zum Spucknapf noch in bleibender Erinnerung sein. Es sei an dieser Stelle auch erwähnt, im Unterricht stören hatte damals schmerzliche Erfahrungen hervorgerufen. Der anschließende vorbereitete Imbiss sollte die anstehende Ausfahrt ein wenig überbrücken helfen.
Pünktlich, wie soeben in Erinnerung gerufen, fuhren wir von Bergisch-Gladbach aus durch giftgrüne Wälder, Felder und Wiesen über Much, das Siebengebirge an der Wied entlang durch kurvenreiche Strecken, Serpentinmässige zeitweise, bis hin, wo wir die Anlegestelle in Linz am Rhein erreichen.
Von dort aus ging es mit der Rheinfähre Linz-Kripp über den Fluss - ein nicht alltäglicher Anblick, so viele „Bonbonfarben“ auf einer Fähre.
Unser Ziel näherte sich nach etwa 150 km dann unaufhaltsam, denn in Ahrweiler hatten wir eine Weinkellerbesichtigung im Familienbetrieb Krieschel, mit Weinprobe und Vesperplatte.....die Fahrzeuge wurden selbstverständlich am Ziel bzw. an den eingebuchten Hotels vorab geparkt, um nach einem kurzen Fußmarsch sich dem Genuss widmen zu können.
Erläutert wurde die eigentliche Herstellung des Wein dessen Lagerung und auch des äußerst schwerzugänglichen, beschwerlichen Weinanbaues im Gebiet rund um die Ahr.
Mit den Erzeugnissen konnte und wurde sich im Nachhinein entsprechend eingedeckt. Ein guter Tropfen zur richtigen Zeit.
Unser gemeinsames Abendessen und der Ausklang der Veranstaltung eines recht komprimierten Tages neigten sich um Mitternacht dem Ende.
Herzlichen Dank an Alle die dies mit Ihrer Präsenz wieder möglich machten.
Udo Breuer
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