VW-Porsche 914 Deutschland Club e.V.

Oldtimer Grand-Prix am Nürburgring 8.-11-8.02

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Der Bericht unserer 2. Vorsitzenden Barbara:

Programm:

OGP 9. - 11. August 2002 am Nürburgring

In diesem Jahr gab es am Nürburgring zwei Ereignisse zu feiern:

1. 75 Jahre Nürburgring
2. 30. AvD Oldtimer-Grand-Prix

So war das Programm auch dem entsprechend:

Tag Event
Donnerstag, 8.August 11:00 bis 19:00 Uhr Technische Abnahme
Freitag, 9.August 9:00 bis 18:00 Uhr AvD-Historic-Marathon 400 auf der Nordschleife

8:00 bis 18:00 Uhr Technische Abnahme

11:00 bis 17:45 Uhr Training und Freies Training

Samstag, 10. August 8:00 bis 16:00 Uhr Technische Abnahme

8:30 bis 21:30 Uhr Training und Rennen

Sonntag, 11.August 8:30 bis 17:45 Uhr Rennen

Rennkategorien:

  • FIA-Lurani-trophy für Formel-Junior-Wagen 1958-1963
  • FIA-Challenge für historische Tourenwagen 1947-1965
  • Historische Grand-Prix-Wagen bis 1960
  • European Sports Prototype Trophy
  • Rennsportwagen bis 1940
    (Sonntag mit Le-Mans-Start-Vorführung)
  • FORCE Classic Grand Prix Cars
  • Rennsportwagen und Sportprototypen der 50 er Jahre
    (Samstag mit Abendrennen und Le-Mans-Start-Vorführung)
  • FIA-Cup für historische GT-Wagen 1947-1965
  • Internationale Historic Formula 2 Trophy
  • Rennsportwagen aus Gruppe C, Gruppe 5 und IMSA-serie
  • FIA- Cup für Historische GT-Wagen 1947-1965
  • Demonstration: Matadoren- Sonderlauf

Bericht:

Nach Angabe der Veranstalter nahmen ca. 120 Starter aus 20 Ländern an der Veranstaltung teil. Als Besonderheit wurde diesmal am Samstag bis 21:30 Uhr also in die Dunkelheit hinein gefahren. Es fanden 10 Rennen in den unterschiedlichen Klassen statt. Einige Fahrzeuge waren älter als der Nürburgring die jüngsten Modelle aus dem Beginn der 90 er Jahre. Wer öfter an dieser Veranstaltung teilnimmt konnte viele bekannte Gesichter sehen. Ich möchte hier nur Walter Röhrl nennen, der mit einem Porsche 356 B S90 von 1961 an den Start ging.


Das Wetter war in diesem Jahr wechselhaft und viel zu kalt, doch nur am Freitag nachmittag mußte das Training abgebrochen werden, da es gewaltige Gewitter gab.
Der Samstag war zwar bedeckt und nur selten sonnig aber trocken. Der Sonntag war
kühl und etwas diesig aber auch trocken, so daß man schon was von den Rennen draußen genießen konnte.
Die Stimmung war gut und die Veranstaltung gut besucht. Vom VW- Porsche 914 Deutschland Club e.V. waren vertreten :
Klaus und Irmgard Pietsch, Ortwin Herrmann, Christof Herrlich, Karsten Lerch, Peter Echterhoff und ich ( Barbara Schürmann). Zum Roundtable am Freitag nachmittag waren außerdem Udo und Martina Breuer anwesend.

Porsche hat sich dieses Mal dem Anlaß entsprechend noch einmal in seiner Darstellung gesteigert. Es gab ein exklusives Zelt in dem die Gäste nahezu rund um die Uhr betreut wurden . Der Service sowie das Essen waren ausgezeichnet. Am Samstag abend wurde ein ganzer Ochse gegrillt und auch komplett verzehrt. Obwohl manchem der Paket-preis der Veranstaltung zu hoch schien muß ich dem widersprechen. Für das was geboten wurde war es auf keinem Fall zu viel . Außer Essen und Trinken gab es ein

T-Shirt und ein limitiertes Modellauto für jeden und es war möglich sein Fahrzeug direkt am Zelt zu parken. Die Karten ermöglichten es außerdem das ganze Gelände zu besuchen. Das Areal von Porsche war dicht am Fahrerlager plaziert und außer dem Zelt für die Gäste gab es die Möglichkeit Teile zu bestellen , die Restaurationsabteilung war vertreten, der Selection Truck und es gab Exponate von Porsche zu sehen. Das Gelände war so unterteilt, daß die verschiedenen Modelle eigene Parkplätze zugewiesen bekamen und dadurch der Platz selbst einen Ausstellungscharakter bekam, wie die vielen Besucher uns gezeigt haben.

Hier möchte ich mich noch einmal bedanken bei Klaus Boizo und Wolfgand Kaiser, die mit ihren Mitarbeitern die Organisation übernommen hatten und dies super gelöst haben. Natürlich war auch sonst vertreten was bei Porsche Rang und Namen hat:
Jutta Aldenhoff, Franz Steinbeck und natürlich Volker Spannagel.

Für uns die wir nicht mehr so sehr daran interessiert sind selbst Rennen zu fahren war es ein wirklich gelungenes Wochenende, daß man nur weiter empfehlen kann. Man konnte Gespräche mit anderen Gästen führen, Mitglieder von Clubs aus dem In- und Ausland waren anwesend und im Fahrerlager war kiebitzen erlaubt und Fragen wurden gerne beantwortet.

Der Rahmen und die Atmosphäre sind unverwechselbar. Dies ist eine Möglichkeit meiner Oldtimer-Leidenschaft zu frönen und nur ein Event der angeboten wird. Er unterscheidet sich natürlich von anderen Veranstaltungen, aber jede hat ihren eigenen Flair. Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich mir alle einmal ansehen .

Mein Eindruck war, daß alle Anwesenden das Wochenende genossen haben und versuchen auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Barbara Schürmann